• Ballaststoffe beschleunigen die Darmpassage und sorgen dafür, dass unsere Nahrung nicht unnötig lange im Körper bleibt. Funktioniert die Ausscheidung klaglos, können sich nur wenige Giftstoffe ansammeln.
  • Ballaststoffe binden Säuren und scheiden sie aus. Daher sind sie wesentlich in jeder Detoxphase, wenn man sich basisch ernähren will oder insgesamt den Stoffwechsel auf Touren bringen möchte.
Wie deckst du deinen Bedarf an Ballaststoffen?
Gehören Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Gemüse und Nüsse schon zu deinem täglichen Ernährungsplan?
Wenn nicht, dann freue ich mich, wenn dieser Artikel wieder ein Anstoß für dich ist!
Wusstest du, dass es lösliche und unlösliche Ballaststoffe gibt?
Unlösliche Ballaststoffe nennt man die unverdaulichen Fasern von Getreide, Vollkornprodukten, von Obst und Gemüse, von Hülsenfrüchten und Nüssen.
Lösliche Ballaststsoffe kommen z. B. in Äpfeln in Form von Pektin vor (du weißt schon, der Stoff, der deine Marmelade schön gelieren lässt), als Inulin in Topinambur und anderen Gemüsesorten, und als Schleim rund um Chiasamen, Leinsamen, Flohsamen. Diese solltest du immer gut quellen lassen, bevor du sie verzehrst.
Lösliche Ballaststoffe wirken intensiver aber schonender.

Der Bedarf eines Erwachsenen an Ballaststoffen liegt etwa bei 30-40g pro Tag. Bei einer vollwertigen, pflanzenbasierten Ernährung sollte das eigentlich kein Problem darstellen, tatsächlich bleiben aber viele Menschen weit darunter.

 

Früher war man tatsächlich der Meinung, Ballaststoffe wären unnötiger Ballast - aber weit gefehlt - mittlerweile weiß man, sie sind geradezu unverzichtbar für unseren Stoffwechsel.
Wofür benötigen wir sie also?
Ballaststoffe füllen unseren Magen und Darm. Dadurch tritt erst viel später wieder Hungergefühl auf und
  • es fällt uns leichter, nicht übermäßig zu essen.
  • Sie stabilisieren den Blutzucker und Insulinspiegel.
  • Sie sind das Lieblingsfutter unserer Darmbakterien. Gerade die "günstigen" Darmbakterien werden damit genährt, gefördert und vermehrt. Man nennt Ballaststoffe auch Präbiotika, das bedeutet, sie sind das Futter für die Probiotika, also die Darmbakterien. Heute kann man im Labor anhand des Mikrobioms feststellen, ob es sich um einen schlanken oder übergewichtigen Menschen handelt. Es gibt eine Wechselwirkung "viele Ballaststoffe-gutes Mikrobiom-schlanke Figur bzw. Gesundheit".
  • Ballaststoffe beschleunigen die Darmpassage und sorgen dafür, dass unsere Nahrung nicht unnötig lange im Körper bleibt. Funktioniert die Ausscheidung klaglos, können sich nur wenige Giftstoffe ansammeln.
  • Ballaststoffe binden Säuren und scheiden sie aus. Daher sind sie wesentlich in jeder Detoxphase, wenn man sich basisch ernähren will oder insgesamt den Stoffwechsel auf Touren bringen möchte.
    Wie deckst du deinen Bedarf an Ballaststoffen?
    Gehören Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Gemüse und Nüsse schon zu deinem täglichen Ernährungsplan?
    Wenn nicht, dann freue ich mich, wenn dieser Artikel wieder ein Anstoß für dich ist!